| You scored as Scientific Atheist, These guys rule. I'm not one of them myself, although I play one online. They know the rules of debate, the Laws of Thermodynamics, and can explain evolution in fifty words or less. More concerned with how things ARE than how they should be, these are the people who will bring us into the future.
Hier sind die einzelnen Wertungen
Scientific Atheist | | 100% | Agnostic | | 58% | Militant Atheist | | 50% | Apathetic Atheist | | 42% | Angry Atheist | | 33% | Spiritual Atheist | | 33% | Theist | | 17% |
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In der Philharmonie zu Köln wird man als mündiger Bürger aber in den Augen der Konzertplaner offenbar unmündiger Musikkonsument schon seit geraumer Zeit erzogen, besser gesagt dazu vergewaltigt, "Musik"darbietungen zu lauschen, die überhaupt nicht zum sonstigen Charakter eines gegeben Konzerts passen, die aber nach der durchaus unerheblichen Auffassung der feinen Herren Beachtung verdienen und damit dem wehrlosen Publikum aufgezwungen werden. Diese Art von besserwisserischer Arroganz und Herablassung, dieses "Wir müssen den Pöbel zu seinem Glücke zwingen"-Gehabe, ist wirklich zum Kotzen und eine bodenlose Frechheit und muß an dieser Stelle einmal gegeißelt werden. Unlängst, am 18.5., besuchten wir die MusikTriennale, ein Konzert, bei dem Schubert und Schuman, zwei Romantiker, gespielt werden sollten...tja und eben Luciano Berio, ein italienischer Tonverbrecher, der erst 2003 starb und "bekannt für seine experimentellen Arbeiten" sowie einer der Pioniere der "elektronischen Musik" war. Also ideal passend zu den beiden Vorgenannten, nicht wahr? Die Drangsalierung des Publikums wird aber seitens der Philharmonie dermaßen perfektioniert, daß man diesen "Lektionen" auch nicht entkommen kann. Würden sie am Anfang oder Ende gespielt, könnte man später kommen oder früher gehen, doch nein!, sie werden zielsicher in die Mitte und direkt hinter die Pause gesetzt, so daß man, wenn man das letzte Stück des Konzerts noch genießen will, dem wehrlos ausgeliefert ist. So war es denn auch dieses Mal wieder. Meine Begleiterin war zwar von mir gewarnt worden, hatte sich das Kommende aber nicht so entsetzlich vorzustellen gewagt, wie es dann kam: Zuerst gab es eine herrliche Symphonie von Schumann - wunderbare Musik, wacker musiziert, ein Genuß. Danach Pause. Und dann wurden wir zur tonalen Schlachtbank geführt, wo Berio allen Wohlklang, alle Anmut und alle Tugenden der Musik dahinschlachtete. Das "Werk" begann mit einer elenden, beißenden kleinen Sekunde, die einem Cello entquält wurde und steigerte sich zu einem infernalischen, hundsgemeinen Lärm - in etwa vergleichbar einer ADS-Schulklasse mit verstimmten Orff-Instrumenten, die die Geräusche eines Sackes, der mit zwei kämpfenen Katzen bestückt ins Wasser geworfen wird, begleiten. Es war bösartig, viehisch, monströs und hatte nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Musik oder gar Kunst zu tun und ich empfinde Leuten gegenüber, die sich einreden, dies sei nun große Kunst, die gleiche Befremdung, wie gegenüber denjenigen, die vor einer Leinwand mit drei Strichen drauf stehen und dies für die Krönung der Malerei halten. Ich hielt es etwa 3 Minuten aus, bis sich meine Abscheu vor dem miserablen, elenden Gefiepe und mein Haß auf diese arroganten Fatzken von Konzertplanern derart gegenseitig aufgeschaukelt hatten, daß ich kurz vor einem Tobsuchtsanfall stand. Weil ich genau diese Entwicklung hatte kommen sehen, hatte ich vorgesorgt und nahm nun meinen mp3-Spieler mit den abdichtenden Ohrstöpseln, die einen vor der Außenwelt abschirmen, hervor und setzte meine "Auditüre" von Karl Mays Winnetou fort alldieweil meine Begleiterin neben mir, im Gesicht eine Mischung aus Ekel, Entsetzen und Entrüstung, zwanghaft versuchte, wegzuhören und/oder sich den Tod wünschte. Und selbst durch meine Ohrstöpsel bahnte sich bisweilen noch eine der ganz brutalen, hochtönend-penetrierenden Dissonanzen, doch endlich überstand ich die Tortur und konnte tatsächlich noch Schuberts Wandererphantasie, die den Abend beschloss, genießen. Aber mal ehrlich: muß das sein?!?! Warum werden derartig verschiedene, unvereinbare Musikstile vermischt? Wieso nimmt man seitens der Philharmonie in Kauf, einem großen Teil der Zuhörer einen Teil des Abends zu verderben? Was bilden sich diese Fuzzis nur ein? Man gibt im Zweifel viel Geld für eine solche Karte aus, freut sich auf die Musik und es sollte einem die Souveränität zugestanden werden, seinen musikalischen Geschmack selbst zu definieren. Man möchte auf GAR KEINEN FALL von diesen Leuten erzogen werden und bedarf auch des Hinweises, daß es außer der Musik der Komponisten XY, derentwegen man eigentlich gekommen ist, auch noch den abartigen Lärm von Herrn YZ gibt, in keinem Falle und schon gar nicht in der Form, daß einem besagter Lärm auch noch während kostbarer Minuten, in denen auch gute Musik hätte stattdessen dargeboten werden können, aufgezwungen wird. Wenn die Philharmonie für sogenannte moderne Musik werben möchte, dann soll sie ein paar Gratiskonzerte, im Rahmen derer ausschließlich diese Katzenmusik verbrochen wird, anbieten, oder an die normalen Konzerte am Ende noch eine entsprechende Zugabe anhängen, der eine ausdrückliche Warnung und die Gelegenheit, den Saal zu verlassen, vorausgeht. Das jetzige Verfahren führt doch nur zum Trotz: ich werde kein einziges dieser Erziehungskonzerte mehr besuchen, ich habe die Schnauze voll davon, sondern mir stattdessen die guten Stücke derselben auf CD kaufen (dabei vermutlich noch Geld sparen) oder nur noch zu nicht verunreinigten Konzerten gehen, so es diese denn noch gibt....
Erstmal muß ich mich entschuldigen, so lange nichts geschrieben zu haben. Es mangelte nicht an Themen, wohl aber an Zeit. Mit dem folgenden Eintrag trage ich mich schon ein Weilchen herum, aber jetzt muß er endlich raus: Ich und viele andere wußten es immer und nun ist es endlich auch wissenschaftlich erwiesen: der Musikgeschmack sagt etwas über die Persönlichkeit eines Menschen aus und es ist möglich und wahrscheinlich, daß man einen Menschen aufgrund seines Musikgeschmackes richtig einschätzen kann! Die erste Studie dieser Art wurde von den Sozialpsychologen Rentfrow und Gosling durchgeführt, im Rahmen derer sie einen Test entwarfen, der die genannten Korrelationen ergab: "Short Test of Music Preferences" oder STOMP. Das gesamte Manuskript der Studie findet sich hier und ist sehr lesenswert. Die wichtigesten Ergebnisse fasse ich hier zusammen: - Musik gehört zu den beiden liebsten und wichtigsten "Aktivitäten" der Befragten
- die Befragten gehen davon aus, daß ihre musikalischen Präferenzen etwas über ihre Persönlichkeit aussagen (z.B. deutlich mehr, als ihr Filmgeschmack)
- die Befragten sind der Meinung, das Musikgeschmack sehr viel (noch mehr, als über sich selbst) über die Persönlichkeit anderer schließen läßt
Die gesamte Musik wurde im folgenden in 14 Genres unterteilt, um die Befragten ihrem Musikgeschmack möglichst genau zuordnen zu können: - Blues
- Jazz
- Klassik
- Folk
- Rock
- Alternative
- Heavy Metal
- Country
- Soundtracks
- religiöse Musik
- Pop
- Rap/HipHop
- Soul/Funk
- Elektro/Dance
Diese Genres konnten mit einer statistischen Methode gruppiert und diesen Gruppen bestimmte "musikalische Charakterdimensionen" zugeordnet werden. Die leider nicht gut lesbare Abbildung zeigt die Zuordnungen zu den Musikgenres:  Die "Charakterdimensionen" sind - komplex und reflektierend
- intensiv und rebellisch
- optimistisch und konventionell
- energetisch und rhythmisch
Es wurden dann statistisch fundierte und komplexe Analysen auf Basis von Befragungen und umfangreichen Fragebögen durchgeführt und so die musikalischen Charakterdimensionen positiv oder negativ mit bestimmten menschlischen Charakterzügen korreliert: Z.B. wurde die Dimension "komplex und reflektierend" positiv korreliert mit Offenheit für neue Erfahrungen, selbsteingeschätzter (nicht objektiv bestimmter!) Intelligenz, verbaler (nicht analytischer!) Fähigkeit und politischem Liberalismus; negativ korreliert wurden soziales Dominanzverhalten und Sportlichkeit. Ein sehr schönes Ergebnis zur Dimension "intensiv und rebellisch" lautet ferner, daß, obwohl diese Dimension Musik enthält, die negative Emotionen betont, Personen, die Musik dieser Dimension bevorzugen, keine neurotischen oder unangenehmen Eigenschaften besitzen. Soviel zu den Vorurteilen über Metalhörer! Jetzt zum eigentlichen Punkt: die Dimension "optimistisch und konventionell", die die Schrottgenres "Pop", "Country", "religiöse Musik" und "Soundtracks" enthält, hat mit Abstand die schlechtesten Werte bei den objektiven Tests zu kognitiven Fähigkeiten (verbal und analytisch) und wird bei den analytischen Fähigkeiten nur noch unterboten von...na? ... natürlich den "energetisch-rhythmischen", also Elektro-Honks, Soulfuzzis und Hiphoppern. Wem der Sprachstil in der Studie zu anstrengend oder zu wissenschaftlich ist, der kann sich hier die Ergebnisse (auf Englisch allerdings) erklären lassen. Ein (stark vereinfachtes) FAZIT der Studie lautet jedenfalls: Leute, die Popmusik hören, sind (tendenziell) eher dumm! Naja, für diese Erkenntnis, zu deren Vollständigkeit noch fehlt, daß diese Leute außerdem einen schlechten Geschmack haben, hätte es nicht unbedingt einer 21 Seiten langen Studie bedurft, aber es ist doch immer schön, wenn die Wissenschaft die Alltagsbeobachtungen unterstützt, nicht wahr? Und mit Klassik UND Metal gehört man auf jeden Fall zu den Gewinnern! ;-)
Wenn man das hier liest, könnte man wahrhaftig auf die Idee kommen, daß es besser sein müßte, sein Kind daheim zu unterrichten - eigentlich eine Disziplin der fundamentalistischen Freaks-und-Ärsche-Fraktion-, denn wenn jetzt schon die angehenden deutschen Biologielehrer anfangen, die Evolutionstheorie zu bezweifeln und davon auszugehen, daß "ein höheres Wesen [...] den Menschen im Wesentlichen in seinem jetzigen Aussehen geschaffen" habe, dann wird wohl demnächst auch im Geschichtsunterricht zu hören sei, daß das mit Auschwitz und den Juden ja nie bewiesen wurde, in Erdkunde, daß es unbekannt sei, wie die Australier so normal leben können, wo sie doch auf dem Kopf stehen, in Chemie wird man Goldsynthese aus Blei versuchen und in Physik erzählt man den Kindern von der Erdenscheibe und den Haken, an denen die Sterne aufgehängt sind. Das ganze hat aber auch einen Vorteil: man braucht dann keinen Religionsunterricht mehr. Es ist skandalös und beschämend (ich weiß, ich wiederhole mich, aber was soll ich sagen?) und ein weiterer Punkt auf meiner langen "Warum-ich-schnellstens-hier-wegziehen-sollte"-Liste.
Ein Duell, bei dem unter keinen Umständen der offensichtlich geisteskranke Schäuble gewinnen darf. Ich frage mich, was dazu geführt hat, daß er nun die Bürgerrechte und -freiheiten derart auf's Korn genommen hat, aber Fakt ist, daß im Jahre 2007 ein gegen die Errungenschaften der Demokratie und des Rechtsstaates amoklaufender Reaktionär und Rechtsextremer der Innenminister von Deutschland ist!!! Das ist nicht die erste wahnwitzige Idee dieses Hirnverbrannten und sicher auch nicht die letzte. - Voratsdatenspeicherung - Ermorden von Passagieren in entführten Flugzeugen- Überwachungsviren (Schäuble will mit einem Computervirus am besten jeden einzelnen PC der Bürger überwachen) Wes Geistes Kind er ist, stellte er, der auch nichts gegen Geständnisse, die unter Folter erzielt wurden, hat, unter Beweis durch seine Reaktion auf das Urteil aus Karlsruhe, das ihm verbot, vollbesetzte Passagierflugzeuge abzuschießen: statt betreten auf seine Schuhe zu starren, kündigte er trotzig wie ein Kind an, dann eben die Verfassung ändern zu müssen. Zum Glück haben schon viele den Irrsinn dieses Verblendeten erkannt: - Der Obmann der Liberalen im BND-Untersuchungsausschuss, Max Stadler, sagte, von Schäubles Denkmuster führe eine direkte Linie zu den Forderungen nach Sicherheitshaft, wie sie einst sein Amtsvorgänger Otto Schily erhoben hatte, „und letztlich auch zu den amerikanischen Terrorabwehr-Methoden, die in Guantanamo gipfelten“
- Der frühere FDP-Bundesinnenminister Gerhart Baum übte harsche Kritik an den Äußerungen - und bezeichnete Schäubles Vorstoß als "rechtsstaatlich ungeheuerlich“.
- Klaus Uwe Benneter sagte der Leipziger Volkszeitung: "Ein Minister, der Hysterie verbreitet, wird selbst zum Sicherheitsrisiko."
- Die stellvertretende SPD-Vorsitzende, Ute Vogt, forderte die Kanzlerin dazu auf, ihrem Innenminister Einhalt zu gebieten. "Wer den Grundsatz der Unschuldsvermutung offen in Frage stellt, ist der falsche Mann, an vorderster Stelle im Staate die Verfassung zu wahren und zu schützen.“
Das alles wird das Schäuble aber sicher nicht aufhalten, sondern nur in seinem reaktionären Eiferertum gegen die subversiven Elemente, von denen er sich offenbar allerorten umzingelt fühlt, bestärken. Daher habe ich hier ein paar Anregungen für neue Gesetzesinitiativen für Sie, Herr Schäuble: 1.) Todesstrafe muß wieder eingeführt und nachträglich an dem Menschen vollstreckt werden, der Sie niederschoss. 2.) Jeder Bürger hat mit Mikrophonen ausgestattet zu werden, die jedes Wort aufzeichnen und an Sie, die Polizei und den Geheimdienst senden. Wer sein Mikrofon abnimmt, siehe 1.) 3.) In jedem Haus hat in jedem Raum eine Videokamera installiert zu werden, die alle Aufnahmen in Echtzeit an Sie, die Polizei und den Geheimdienst senden. Wer sich weigert, siehe 1.) 4.) Neugeborene sollten ab sofort einen Peilsender implantiert und einen Strichcode auftätowiert bekommen. DNA, Fingerabdruck, Irisscan wird natürlich auch gleich genommen und für immer gespeichert. 5.) Jedem Passagierflugzeug wird eine taktische Bombe eingebaut, die nur durch einen Zündimpuls, den Sie mit einem praktischen Gerät absenden können, gezündet werden kann. Dann können Sie endlich entführte Flugzeuge "entfernen", oder solche, die sie beim Sonntagskaffee stören. 6.) Guantanamo Reloaded wird direkt neben der CDU-Parteizentrale gebaut! Damit könnte man wenigstens ein bißchen gegen das lichtscheue Gesindel namens "Bürger" und dessen terroristische Attitüde vorgehen, nicht wahr, mein Herr? Ach ja: Sie, Sir, sind krank! ________ Nachtrag: Es gibt einen Clip von Mathias Richling, der alles oben gesagte absolut brillant wiedergibt. Unbedingt ansehen! Nachtrag2: Auch die juristische Fachwelt wendet sich mittlerweile voller Grauen vor dem irren Minister an die Justizministerin, mit der Bitte, ihm Einhalt zu gebieten!
ENDLICH!!! Sie haben, die guten Niedersachsen, es sich wohl eben doch nicht gefallen lassen! Und nachdem Freund Wendehals oder auch Wulf genannt ganz gewaltigen Gegenwind ob seiner unverschämten Raucher-Schutzgesetze verspürte und noch dazu seine Käuflichkeit und kriecherische Ergebenheit gegenüber der Tabaklobby publik wurde, betätigt er sich nun eifrig in einer merkwürdig politikereigenen Disziplin, dem Zurückrudern. Bei ihm gerinnt dies zwar zur Verharmlosung, denn er bekennt kokett: "Es ist eine gute Erfahrung, dass der Mensch fehlbar ist." Gemeint ist: "Ok, soviel Geld, daß ich meine Karriere hier beende, hat mir die Tabaklobby noch nicht überwiesen, also mache ich einen auf Bürgerkumpel!"
Im Ergebnis ist das ganze gut. Die Hintergründe und wie es dazu gekommen sind, sind mit gewohnter Regelmäßigkeit abstoßend, peinlich und erbärmlich.
Dennoch: Glückwunsch an Niedersachsen, Ihr werdet es vermutlich bald besser haben, als wir in Nordrauch-Westphalen....
So haben ein Freund und ich immer die Vegetarier-Terror-Tussi aus unserem Bio-LK verarscht, wenn sie Antibiotika gegen ihren Infekt genommen hat, oder eine Oberfläche mit Ethanol desinfizierte. Verdient hatte sie das natürlich wegen ihres penetranten und für diese "Gattung" üblichen Missionarseifer, mit dem sie gegen meines Freundes und meinen Fleischkonsum (und den jedes anderen), sowie gar gegen einen Zoobesuch im Rahmen einer Kursfahrt ("die armen Tiere!") opponierte, sich blamierte und uns nervte. Als ich ihr einmal versprach, nur wegen ihres Vegetarismus meinen Fleischkonsum sogar zu verdreifachen, um ihren Verzicht nicht nur auszugleichen, sondern damit wegen ihres Verzichts sogar mehr Tiere sterben müssen, als ohne ihn, ist sie ziemlich sickig geworden, wollte aber trotzdem kein Fleisch essen, um Tiere zu retten. Das nenne ich mal konsequent - aber was will man machen?
Allerdings ist das Sendungs- und Missionsbewußtsein dieser Leute etwas, das mir und anderen ganz gehörig auf den Sack geht und das auch an dieser Stelle mal einer gründlichen Tracht verbaler Dresche bedarf! Das widerliche ist ja, daß sich diese Leute als Engel und Helden der Moral stilisieren, ihre Lebensweise als die einzig richtige proklamieren und wie selbstverständlich (nachzulesen hier unter Faq/Tierbefreiung und dann "Juristische Fragen") den Bruch von Gesetzen und illegalen Aktionen billigend in Kauf nehmen, wenn es ihrer verdrehten Sichtweise entspricht, statt sich, wie es richtig wäre, dessen bewußt zu sein, daß sie eine verschwindende Minderheit von Freaks und Sonderlingen sind, die sich glücklich schätzen dürfen, in einer demokratischen Gesellschaft nicht nur geduldet, sondern auch mit umfangreichen Rechten ausgestattet zu sein. Das führt dann zu unglaublichen Akten, die zutreffend nur mit Terrorismus bezeichnet und entsprechend deutlich und harsch angegangen werden müssen! Kommen wir zu der Motivation dieser Spinner: zunächst schließe ich ausdrücklich alle aus meiner Kritik aus, die zwar kein Fleisch essen, sei es, weil sie es nicht mögen, weil ihnen die armen, kleinen Tierlein leid tun (und die sich ihrer inkonsequenten "Bambimoral" (Fachwort ;-)) durchaus bewußt sind), oder weil sie meinen, gesundheitliche Gründe zu haben etc., die aber alle anderen damit in Ruhe lassen und wissen, daß sie die Ausnahme sind und nicht missionieren und nicht rumheulen, wenn auf einer Party kein Tofu-Rotz zu finden ist. Diese Leute kann ich zwar nicht verstehen, aber es ist ihr gutes Recht, so zu sein, solange es nicht zu Lasten von normalen Menschen geht. Den Fundamentalisten unter den Körnerfressern aber sage ich den Kampf an! Werfen wir einen Blick auf die gängigen Argumente: - "Speziesismus" ein Konzept, das die biologische Disziplin der Taxonomie angreift und insbesondere die Wahrnehmung einer Sonderstellung des Menschen gegenüber den Tieren kritisiert.
Aus dieser Konzeption wird dann abgeleitet, daß es keine Berechtigung für den Menschen gibt, andere Tiere zu seinem Nutzen zu töten und zu "verbrauchen" und daß ferner die Fähigkeit zur ethischen Abwägung des Menschen diesem solches verbieten müsse. Einem unintelligenten Raubtier könne also der Vorwurf des unethischen Handels nicht gemacht werden, weil es zur ethischen Abwägung nicht in der Lage ist. Besonders wird das "Leid" von Tieren abgelehnt, weswegen auch Tierprodukte, deren Herstellung nicht den Tod der Tiere nach sich zieht, abgelehnt werden. Daß der Mensch aber gerade durch seine einzigartige Fähigkeit zur moralischen Einsicht von Lebensformen, die dazu nicht fähig sind, unterschieden werden kann und genau darin sein Wert besteht, gibt der fundamentalistische Veganer (fV) nicht zu. Er neigt dazu, den Wert eines Menschen unterhalb desjenigen eines Tieres aufzufassen und schlägt gerne Menschenversuche anstelle von Tierversuchen vor. Das muß aber bedeuten, daß der fV, wenn er sich ach so konsequenterweise seiner eigenen verqueren Maxime unterwirft, sein Leben dem von anderen Tieren nicht überordnet, denn er ist ja nicht mehr wert als sie und seine Fähigkeit zur ethischen Einsicht muß ihn zur Unterordnung zwingen. So darf ein fV also keinesfalls tierische Parasiten, z.B. Bandwürmer oder Krätzemilben, die seinen Körper als Wohn-, Nahrungs- und Brutstätte ausgesucht haben, bekämpfen. Er hat, im Einklang mit allem Leben, in dem er sich ja befindet und dessen Teil er ist, diesen überaus natürlichen Prozess und Ausdruck der Lebendigkeit der Natur, still und froh zu dulden und sein Überleben, so gegeben, als erfreulichen, wenngleich nicht-notwendigen Zufall aufzufassen. Hier windet sich der fV gerne heraus, indem er schnell auf "Relativierungs-Mode" schaltet und auf einmal doch nicht mehr alle Tiere schützenswert findet, sondern nur die mit "zentralem Nervensystem" (wegen der Schmerzen und des Leides doch) und das schon ziemlich fortschrittliche Nervensystem von Insekten ist ihm dann, wenn er Bottfliegen unter seiner Haut dulden soll, plötzlich immer noch nicht leidensfähig genug, um schützenswert zu sein. Er verfällt also in vollem Umfang in den geschmähten Speziesismus. Weniger "organisierte" fVs vertreten übrigens oft auch eine zwar nicht systematisierte doch nichtsdestoweniger unerträgliche Implikation des Speziesimus. Sie treiben die Gleichmacherei soweit, daß sie sich und damit alle Menschen unter das Tierwohl stellen und z.B. Tierquäler am liebsten ohne zu Zögern mit dem Tode bestraft sähen. Sie denken, daß sie durch diese ekelhaft demütige Position, die tatsächlich völlig menschenverachtend ist, als besonders moralisch erscheinen und haben meist selber Haustiere, die dann oft besser leben, als viele Menschen. Zugleich beurteilen sie Menschen danach, wie sie mit Tieren, nicht mit anderen Menschen umgehen. Dies ist eine widerwärtige und krankhafte Einstellung, dieses rein eitle Sich-Selbst-Erniedrigen und die grundsätzliche, unreflektierte Betrachtung des Menschen als Wurzel allen Übels, das natürlich nur durch ihn selbst als solches aufgefaßt werden kann. Die Konsequenz für diese Leute wäre doch, mit gutem Beispiel voran und ins Wasser zu gehen und vorher noch alles Geld an den Tierschutz zu spenden, oder nicht? - Pflanzenkonsum ist ethisch in Ordnung!
Dies ist eine bequeme Konvention für den fV, denn seiner Auffassung nach verspürt eine Pflanze kein Leid. Tatsache hingegen ist, daß Pflanzen zwar nicht über ein Nervensystem, sehr wohl aber über die Fähigkeit, Verletzungen zu registrieren, verfügen. Ferner können sie eine Verletzung und damit eine Gefahr auch an Artgenossen mitteilen, über windgetragene Botenstoffe und verfügen zusätzlich über Hormone und weitere Kommunikationswege. Damit wäre es nicht weniger grausam, Pflanzen für die eigene eitle und egoistische Selbsterhaltung zu morden. Einzige Möglichkeit also: Verzehr von Pflanzenteilen, die von der Pflanze nicht mehr benötigt und ihr ohne Schaden entnommen werden können, wobei dann die Samen in den Früchten bitte eingepflanzt bzw. verstreut zu werden haben, damit der Pflanze auch indirekt kein Schaden entsteht (viel Spaß bei Erdbeeren). Natürlich wartet ein professioneller fV angesichts dieser Fakten mit irgendwelchen Sprüchen aus seinem Forum auf, diese sollte man jedoch nur gelten lassen, wenn die Behauptungen darin in einem botanischen, peer-reviewed Journal veröffentlicht wurden. - Veganismus ist gesund / nicht ungesund (wieder sollte man nur peer-reviewed Daten gelten lassen)
Die Wirklichkeit sieht, aller Dampfhammer- und Kreischpropaganda der fVs zum Trotze „etwas“ anders aus: Hier wird gezeigt, daß Veganer eine geringere Knochenmineraldichte haben, als Normale. Hier wird gezeigt, daß Veganer zu 28,2% über unzureichend Cobalamin (Vitamin B12) verfügen und zu 38,1% von Hyperhomocysteinämie (Risikofaktor für Herzinfarkt) betroffen sind. Hier eine Studie zu den Risiken einer veganen Ernährung für Kinder, zu denen Koma und Atemstillstand (bei Vitamin B12 Mangel, wie er häufig bei Veganern vorkommt) gehören, wie hier gezeigt!!!
NOCH FRAGEN?!?!? Alle Verweise auf Veganerforen und Beteuerungs-Fuzzis sind rundheraus abzulehnen, da unwissenschaftlich. Bei Beharren der fVs kann dann analog Metzgerinnung oder sonstige „neutrale“ Quelle für Fleischkonsum zitiert werden. FAZIT: es gibt keine ethischen, medizinischen oder wissenschaftlichen Argumente gegen Fleischkonsum durch Menschen. Im Gegenteil. Natürlich soll niemand wird zum Fleischkonsum genötigt werden, man sollte einen entsprechenden Verzicht aber absolut freiwillig und ungenötigt ausüben, dies gilt insbesondere für unmündige Kinder. Schließlich muß man feststellen, daß fleischlose Ernährung ein abweichendes, abnormales Verhalten darstellt, das in einer Demokratie zwar geschützt sein muß, aber das nur krankhafte, derangierte Fundamentalisten zum Anlaß nehmen können, um es missionarisch und aufgrund unhaltbarer Argumente verbreiten zu wollen! Zum Schluß noch etwas Spaßiges: der Antivegane Kochkurs mit einem Veganer-Website-Generator, der der Realität schmerzhaft nahe kommt ;-)!
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