Dienstag, April 30, 2013

Heute: Welttag der Unerheblichkeit

Was soll diese Scheiße dauernd? Warum wird einem qua penetranter medialer Überrepräsentation suggeriert, daß man sich statt um hungernde Kinder oder diesen wabbeligen, schlecht frisierten Atompsycho doch viel eher um die neuerlichen Eskapaden irgendwelcher Inzestopfer "Adeliger" zu scheren hätte!?

*rrrrrring* "Hallo?" "Ja, hier ist das Jahr 2013 und die einzige Rechtfertigung, eine Krone zu tragen besteht darin, zufällig in diesem Moment die Hauptrolle in einem Shakespeare-Stück zu spielen, oder joel-kevinheißenderweise mit ketchupverschmierter Omme vor einer halbleergefressenen Schachtel Chicken McNuggets auf dem Mäckes-Geburtstagsthron zu sitzen, verdammte Scheiße nochmal!"

Ob die "Königin" aus dem Nachbarland der fermentierten Milchprodukte "abdankt" und ab heute offiziell ihren speckigen Schluckspecht-Sprößling weitermurksen läßt, ist so u n f a s s b a r, so  u n s ä g l i c h unerheblich, daß dagegen das Niedersinken eines beutelartigen Getreidebehältnisses in Fernost als elektrisierender Hochspannungsthriller gelten kann, zumal man daran wenigstens noch etwas über Physik, Landwirtschaft, Geographie und die auch in Fernost offenbar obwaltende Tücke des Objektes lernen könnte. Warum also nicht dort eine Hochgeschwindigkeitskamera aufstellen und den Sack, kommentiert von einem Rudel Korrespondenten, mit 400 Bildern pro Sekunde in H und 3D beim Umfallen filmen, statt den Äther mit den gesendeten Vokalexudaten von Personen mit der Berufsbezeichnung "Adelsexperte" zu verunreinigen?
Und falls Ihr Euch fragt: Ja, oben Gesagtes gilt vollumfänglich für alle noch zu durchleidenden Adels-Hochzeiten, -Todesfälle, -Kindergeburten, -Partyentgleisungen, -Schminktips, -Thronbe- und wiederruntersteigungen, -Äußerungen, -Erinnerungen, -Singversuche, -Schamhaarfrisurerneuerungen -Erststuhlgänge, -Zweit-und-Folgestuhlgänge, -Seitensprünge, -Schuhkäufe, und einfach alles, einfach alles, einfach alles... und HUGH JACKMAN.


Mittwoch, März 13, 2013

Man kommt wohl gerne ins Schwitzen im Vatikan

Homosexualität ist laut diverser Kinderschänder Schwuler "Würdenträger" aus dem Kinderschänderhauptquartier Vatikan bekanntlich wahlweise "unnatürlich", "heilbar und bußwürdig" oder eine "Krankheit der Seele".
Ob man wohl deshalb, um den Sündern möglichst nahe zu sein, schon 2008 für kühle und steuerbefreite €23 Mio. Wohnungen in einem Appartementhaus in der Via Carducci 2 in Rom gekauft hat, die direkt über den Räumlichkeiten der verdammten größten Schwulensauna Europas liegen?

Man weiß es nicht, amüsiert sich aber wie Bolle über das peinlich berührte Schweigen des Vatikans bei der gleichzeitigen Vorstellung, wie eine von Herrn Dias angeführte 18-köpfige Horde notgeiler demütig die Abkehr von der Sünde predigender Lustgreise  Hinterlader  Arbeiter im Weinberg des Herrn mit viagragepimpten Gerontenständern   "versehentlich" in eine dampfschwadenumwehte, lustschrei- und technobeatsüberdröhnte, gleitgelgeschmierte Gay-Orgie hineinstolpern und dort sich nach allen Regeln der Kunst ausgiebieg und hingebungsvoll die runzeligen Rosetten versilbern zu lassen  mit "Kehret Um"-Gebeten um Erlösung für die Verlorenen und Abgefallenen zu beten.

Und wer weiß? Vielleicht ist es ja auch ein Original(TM)-katholischer Priester, der als Nebenjob in der beliebten "Bären-Nacht" im Club als wanstiger Stripper auftritt, am Ende nur noch bekleidet mit einem aus einem Rosenkranz gemachten String, um Körper, Seele und Glocken zu läute(r)n.

Freitag, Februar 15, 2013

Fernsehen 2013: ein Schwall abartig stinkender Dinosaurierexkremente



Niemand sollte mehr fernsehen. Jemals. Jedenfalls nicht pro7 oder RTL. Oder irgendeinen anderen Sender, der seine Zuschauer mit einer derartig reaktionären, scheißendämlichen, misogynen, anti-intellektuellen und die gesamten Erfolge der Emanzipation in der Toilette ’runterspülenden Elefantenkacke überkübelt, wie es das Format „Beauty & the Nerd“ darstellt.
Allein am Titel ist schon alles falsch und schlecht: die Anspielung auf „Beauty & the Beast“ ist zum Kotzen, anmaßend und nerdfeindlich, das Antitheton von „Schönheit“ und „Nerd“ (= Wissen/Befähigung) ist irreführend, plattpolemisch und populistisch (es gibt auch schöne Kluge und häßliche Dumme (Deine Mutter z.B.)), die Reduktion der antizipierten Protagonisten auf gutes Aussehen (bzw. den Mangel daran) bzw. einen mit ungesellig machendem Nischenfachwissen überfrachteten aber wenigstens irgendwann ’mal in einer weiterführenden Bildungsstätte verweilt habenden Kopf (bzw. den Mangel daran) ist peinlich, dumm und menschenverachtend.

Die Sendung selber (zumindest in den 15 min, die ich nach zufälligem Dazugezapptsein den Konsum ertragen konnte) wird ihrem Titel natürlich mehr als gerecht: es werden sogenannte (und ich meine wirklich so genannte und gerufene) „Beautys“ – und damit sind klischeehaft auf „Ultraweibchen“ frisierte, angezogene, geschminkte und dressierte Dummtrullas gemeint – mit im gleichen stereotypen Zug unverkennbar, also mit schiefen Zähnen, fragezeichenartigen Körperhaltungen, unmöglichen Frisuren, wüsten Voll- oder Flusenbärten, grotesken Brillen und Pullundern als solche zurechtgemachten „Nerds“ in irgendsoein Gulag im Ausland gesperrt. Die Beautys haben natürlich alle ausschließlich Doofi-Berufe wie Saftschubse, Kosmetikerin, Kellnerin, Billoplünnenandrehse und „Starlet“ (sic!) und können außer gut aussehen und beim Dummsein Highheels tragen eigentlich nicht viel. Die Nerds sind selbstverständlich Mathematiker, Physiker, Programmierer oder Techniker, haben dürre, falbe Körper, fädchenartige Arme, sind geniert, verdruckst und vertrottelt und haben möglichst noch nie eine echte Frau von nahe gesehen.

Je zwei dieser Klischeekreaturen müssen sich dann zu einem Team zusammenschließen und bei irgendwelchen unmöglichen, dämlichen und selbstverständlich menschenverachtenden Spielchen gemeinsam Punkte sammeln, so daß die Teams mit den wenigsten Punkten nach und nach des Gulags verwiesen und des letzte verbliebene mit reichlich Zaster versehen werden kann. Die „Spiele“ sind ausschließlich dazu gedacht, die Unzulänglichkeiten der Archetypen vorzuführen, damit sich der Zuschauer wahlweise darüber beömmeln kann, wie hoffnungslos die rotzdumme Blondine bei selbst grundlegenden Physikkenntnissen versagt und noch nicht mal fehlerfrei vom Skript ablesen kann oder wie der spargelige Mathematiker mit den Biberzähnen genau 0 Liegestütze fertigbringt, aber dafür doof dabei aussieht, wenn sich die vollbusige Brünette – er auf allen Vieren - einen Ritt auf seinem knochigen Puckel gönnt.
Zwischendurch werden die Nerds noch durch Umerziehungs Umstylingbemühungen gequält, die natürlich von einer überdrehten, quietschigen Quotentucke überwacht werden und im Rahmen derer die zuvor eigens künstlich aggravierten Nerdmerkmale entfernt und durch popkulturell angepasste und derzeit von der dumpfen Masse als salonfähig betrachtete Details wie Gelfrisur, Kontaktlinsen und die übliche Clownbekleidung heutiger Jungmänner oktroyiert werden. Wenn sie dann als „neue Menschen“ wieder in Erscheinung treten, bricht der große (geskriptete) Jubel aus, denn sobald ein Mensch besser (angepasst) aussieht, ist er ja auch ein besserer Mensch, das ist ja bekannt.

Die Botschaft ist eindeutig: Schöne Frauen sind immer blöd. Kluge (=nerdige) Männer sind immer schäbbig. Kluge Frauen sind selten und auch immer schäbbig, sogar dann, wenn sie vorher mal schön waren und es wäre besser, wenn es gar keine klugen Frauen gäbe, die verschwenden ja die ganze schöne Zeit, die ansonsten mit Schönsein, Schminken, Lästern und Schuhekaufen zu verbringen wäre.
Nerds wiederum hören auf, Nerds zu sein, wenn man sie mal kämmt und auf Linie trimmt und die Trimmung auf Linie ist auch die einzige Chance, die sie haben, jemals eine „echte“ (= schöne) Frau abzubekommen, da echte Frauen auf keinen Fall an Gehirnen und Persönlichkeiten sondern nur an Muskeln und gegelten Hirnabdeckplattenbepflanzungen interessiert sind.

Ich frage mich einfach nur: Wer guckt sowas?!?
Es ist furchtbar. Es ist schmerzhaft. Es ist peinlich. Da verzweifelt man doch am Menschsein.

Mittwoch, Januar 16, 2013

Was? Wie? Schon wieder Winter? Und wieso schneit es?

Das sind vermutlich die Fragen, die sich unsere Freunde von der Bahn in ihren gemütlichen Schalterstübchen über einem Tässchen Roibuschtee und gewickelt in warme Decken gedacht haben werden. Es kommt ja auch wirklich jedes Jahr so plötzlich und unvermittelt und wer sollte ja könnte in einem Land in der tropischen Zone nahe dem Äquator wie Deutschland es bekanntlich ist, auch damit rechnen, daß es in diesem "Winter", von dem jetzt alle reden, kalt werden und gar schneien könne? Und woher soll ein einfacher, braver Bahnero auch wissen, daß dieser sogenannte Schnee ein anderes Reibungsverhalten hat, als ...äh... kein Schnee? Muß man jetzt vielleicht den Nobelpreis in Physik bekommen haben, wenn man ein kleines, verschlafenes Verkehrsunternehmen schmeißen will? Hallo?!

Nun begab es sich aber, daß trotz aller berechtigten Einwände und Bedenken ein Schneefall im Land der Deutschen einsetzte. Und weil diese verrückten Hühner von der Bahn den Sommer mit Siesta, Amore, Tanzen, Essen und Liebe unter Lampions wie im Rausch zugebracht hatten, statt damit, ihre Stellwerke zu warten und etwas so kreuzlangweilig-reaktionäres zu tun, wie sie auch noch "winterfest" zu machen, rächten sich die Stellwerke für diese Monate der Vernachlässigung und froren zu bzw. gingen kaputt. Hui, was gab das für ein rüdes Erwachen für die müden Winterschläfer von Afbahnistan! Statt durch das Streicheln erster milder Sonnenstrahlen an den Scheiben ihrer Kabausen wurden sie durch reifbedeckte Reisendenfäuste trommelnd daran erinnert, daß das Tagewerk zu beginnen sei. Sie rieben sich den Schlaf aus den müden Augen, sahen, und stellten fest, daß kein (!) Zug mehr fuhr, daß alles stillstand, alles ruhte, alles schwieg.... bis auf die rotgebrüllten, fäusteschüttelnden Reisenden natürlich, die selbst dem anständigsten Bahnschläfer so richtig den Spaß am Verkehr(sgeschäft) vermiesen konnten. Man schickte also einen Praktikanten mit einem Feuerzeug zum Stellwerk, damit er es auftaue und vielleicht hie und da eine Schraube nachzöge oder anderen technischen Klimbim veranstalte, um den Anschein zu erwecken, man tue etwas. Die Erwachten drückten inzwischen auf die Knöpfe an ihrem Pult, deren Aufschrift schon seit Jahrzehnten abgewetzt war: "Verspätung".

Dies Bild, das uns allen Mahnmal sein soll, nahm ich auf um 8:43 Uhr (die gelben Linien unter den Ortsangaben sind die Verspätungsankündigungen, darunter keine unter 25 Minuten und eine gar "unbestimmt"). Der Zug von 06:49 Uhr war noch nicht erschienen, die Züge die jetzt fahren sollten, wurden gar nicht erst mehr angezeigt.
Der Zug von 7:38 Uhr hatte erst 55, dann 60, schließlich 70 Minuten Verspätung und er erschien um kurz vor 9. Bis der Stau vor uns eine Weiterfahrt erlaubte, genossen wir eine meditative Viertelstunde in der drangvollen Enge unseres Gefährts. Und weil man es gut mit uns meinte und die ausgefallenen Heizungen vergangener Winter an uns gut machen wollte, bewies man uns, daß sich die Bahn auf's Heizen trefflich versteht, führte sie früher, zu Dampflokzeiten schließlich noch das Berufsbild des Heizers. So kam zu Enge und Drangsal, die das Ablegen der dicken Winterkleider verbat, auch noch eine geschätzte Temparatur von 30°C hinzu.

Glücklicherweise erinnerte ich mich daran, daß die Bahn nur vorgeblich ein Verkehrsunternehmen, in Wirklichkeit aber eine Schule des Lebens ist, die die Individuen verrührt, ihre eitlen Abgrenzungen auslöscht und all diese Lernenden für eine un- oder besser von ihr bestimmte Zeit in einem Schicksalsstrang zusammenflicht. Sie lehrt uns, zu leiden, ohne zu klagen, indem sie die Erkenntnis greifbar macht, daß alle Klage nichtig ist und doch nur zu einem selbst zurückkehrt, heiß wird und bitter im Inneren und unbekömmlich. Sie lehrt uns, den Berg nicht ob seiner Höhe, das Meer nicht ob seiner Weite, den Himmel nicht ob seiner Leere anzuklagen. Was schert es Berge, Meer und Himmel und was ändert es? Es ist die stille Duldung, die uns reich macht und erhaben, die Demut, die uns abverlangt, die Bahn für immer härtere und zahlreichere Lektionen immer fürstlicher zu entlohnen. Am Ende der Lektion entsteigt man geläutert und örtlich versetzt der Stätte der Beförderung in den nunmehr erfrischenden Winter. Man hat die Grenzen von Raum und Zeit überwunden und zugleich begriffen, daß die Bahn aus der Zeit gefallen ist, weil sie es kann.

Mittwoch, Oktober 10, 2012

Verstümmelt sie! Aaaaaab jetzt!

Es war so klar! Diese verdammten, rückgratlosen Kriecher, diese feigen, geduckten Kreaturen, diese anbiederischen, mutlosen Sesselfurzer, die sich deutsche Politiker nennen, haben es getan: sie haben heute ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die rituelle Verstümmelung von Kinderpenissen ausdrücklich erlaubt, nachdem das dafür verehrenswürdige Kölner Gericht genau jene als strafbare Körperverletzung eingeordnet hatte.

Mann, ich HASSE dieses Land und seine Lenker und ihre offenkundige und nicht einmal verhohlene Unfähigkeit und -willigkeit, sich der Einflussnahme von undemokratischen Lobbies, seien das die Tabak-, Auto-, Pharma-, Strom- oder eben eine religiöse oder Bekenntnis-Lobby, auf ihre Entscheidungen zu entziehen. Diesem Mißstand haben wir die ganze Scheiße, durch die zu waten man uns tagtäglich zumutet, zu verundanken und so auch dieses neue Gesetz, das, so hoffe ich und wenn in den Köpfen der Bundesverfassungsrichter noch ein Funken Vernunft und Menschenrechtsbewußtsein obwaltet, in Karlsruhe in Fetzen gerissen oder besser noch zu einem festen Zylinder zusammengerollt werden wird, mit dem die, die es verbrochen haben, dann nach Kräften durchgewalgt werden sollten.
Dieser neue Totalausfall von Gesetz ist ein gutes Beispiel dafür: nur weil ein paar orthodoxe Schreihälse, die jeweils weder "das" Judentum noch "den" Islam repräsentieren, mit ihrem ekelhaft auf Schuldbewußtsein (das sich wohl entweder auf historisches Bewußtsein oder das Sicheingestehen von Fremdenfeindlichkeit gründen soll) abstellenden Totschlagargument, daß ohne Penisverstümmelung jüdisches/islamisches Leben in Deutschland "nicht mehr möglich" sei, angeschissen kommen, knicken den Damen und Herren Politikern die Knie weg wie einer Billomarionette der man die Fäden "beschnitten" hat.
Abgesehen davon, daß ich mich wundere, daß all die nicht beschnittenen Juden und Moslems nicht protestieren und anmerken, daß man ihnen durch diesen Scheißtext die Teilhabe am jeweiligen "Leben" mal eben sportlich abgesprochen hat, ist die einzig richtige Reaktion auf solche Sprüche: "Ja, wenn Kinderverstümmelung wirklich ein konstituierendes und unabänderliches Element Eurer Religion darstellt, auf das Ihr nicht verzichten zu können und wollen meint, dann, mit Verlaub, VERPISST EUCH und verstümmelt Kinder da, wo die Menschenrechte nicht geachtet werden." So verfährt man ja schließlich auch mit den Zeugen Jehovas, die ihren Blagen keine Blutransfusionen gönnen wollen und mit noch radikaleren Religiösen, die ihren kleinen Mädchen die Vaginas verstümmeln lassen möchten. Bin gespannt, wie lange es nach dem neuen Gesetz, dessen Erzeugung übrigens völlig ohne die Anhörung von unfreiwillig beschnittenen Männern, die sich zu einer Gruppe von Betroffenen zusammengeschlossen haben und von den üblen Spätfolgen der Beschneidung berichten können, ausgekommen ist, dauert, bis genau diese Kackflitschen mit ihren Anliegen auf der Bittstellermatte stehen werden.
Also, klare Ansage: daß Deutschland durch den Holocaust schwere Schuld auf sich geladen hat und daß es in Deutschland mitunter Probleme mit Fremdenhass und Integration gibt ist beides weder bestreitbar noch auch nur im Entferntesten ein Grund dafür, daß dieses Land dafür irgendjemandem schuldig wäre, die Grundrechte von Kindern zu beschneiden. Scheiße, selbst Hunde sind besser vor unnötigen Beschnibbelungen geschützt, als Kinder, die das unverdiente Pech haben, an Eltern mit religiösem Dachschaden zu gelangen.
Ich könnte kotzen mal wieder! Bitte BVerfG, enttäusche mich nicht!

Montag, Juni 25, 2012

Sonntag, Mai 20, 2012

Heute ist es wieder soweit

Alle zeichnen Mohammed:


 
Das ist mein Beitrag. Wer möchte, daß seiner hier erscheint: einfach schicken :-)

P.S.: hier eine tolle Slideshow zum Tage

Dienstag, April 24, 2012

man findet in Köln einfach keine Parkplätze

und deshalb parkt meine alte Hassliebe DB ihren Scheiß-Reiche-Leute-Zug (ICE), wenn so ein Ding als Spätfolge von  Arschhuts Wirken (man erinnere sich: Arschhut hat sich erstmal selber die tieeeefen Taschen vollgemacht und als die voll waren, hat er das DB-Geld nicht benutzt, um Züge zu reparieren, sondern um die DB an die Börse zu bringen, um sich eine neue Jacke mit noch tieferen Taschen kaufen zu können) die Grätsche macht, einfach mal auf dem Gleis in Köln-West, auf dem normalerweise wir niederes Volk in den Arme-Leute-Zug (MRB) steigen, der uns zu unserem Bergwerk bringt.Daraufhin muß natürlich der Arme-Leute-Zug kommentarlos ausfallen, weil ja nun der Reiche-Leute-Zug auf seinem Gleis parkt. So heute geschehen.
Wie und ob die Armen dann von Köln-West oder überhaupt zur Arbeit kommen, ist der DB natürlich unglaublich scheißegal. Sollen sie doch laufen oder kriechen oder, wie Arschhut, mit'm Privatjet fliegen. Wen schert's, gell? Hauptsache, es ist erstmal genug Platz und Zeit dafür, daß ein, max. zwei Arme, die das Pech haben, ihre Hirse damit verdienen zu müssen, bei DB an Zügen rumzuschrauben,  den am-arschen Reiche-Leute-Zug wieder flott zu machen.

Die Durchsage im Reiche-Leute-Zug lautet dann: "Sehr geehrte wohlhabende Damen und Herren, leider ist unser Zug im Arsch und muß hier einen unplanmäßigen Halt einlegen. Bitte haben Sie etwas Geduld. Während der Wartezeit servieren wir Ihnen Kaffee an Ihrem Platz und Sie können sich aus den Fenstern vor den armen Leuten ekeln und ihnen beim Fluchen und Zuspätkommen zuschauen. Ihr DB-Team wünscht Ihnen viel Vergnügen. Danke, daß sie mit der Deutschen Bahn fahren.   Leedies ännt Dschäntelmänn, anfoatschenettli aua trehn is...äh...äh...autof order ennt mast mehk än an....äh...ansche....äh....anschedjuhlt stopp hier. Pließ bie peeschnt. Wie will bring ju koffie to jur pleeß ennt ju känn luck autof se winndo ennt ßieh se puuhr pieple ennt hau sey kamm tuh leht ennt ah eengrie äbaut it. Jur DeutscheBahn-Tiehm wisches ju matsch fann. ßänkju for tschuusing Deutsche Bahn!"

Ach, äh, DB:  F I C K   D I C H !

Montag, Oktober 24, 2011

Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben

das tut gerade der Libyer, der unlängst erst seinen grotesken Clown-Diktator entmachtet und gelyncht hat und die soeben neu gewonnene Freiheit und Chance auf Demokratie nun nutzt, um was zu tun?
Genau: die Scharia als Gesetzesgrundlage einzuführen!

Ein "Gesetzwerk" also, das auf dem zu Buchformat hochgejubelten Dachschaden beruht, den sich vor 1500 Jahren ein megalomaner Schafhirte aus'm nahen Osten durch zu starke Sonneneinwirkung zugezogen hat und das sich neben Inkohärenz, Inkonsistenz und Überlegenheitsanmaßung vor allem durch katastrophale Unvereinbarkeit mit den Menschenrechten auszeichnet.

Frauen und Falsch- oder Ungläubige sind nach diesem "Werk" Menschen zweiter Klasse (wenn überhaupt) und genießen weniger Rechte und Schutz und Nichtigkeiten oder die Ausübung z.B. des Menschenrechts auf freie Meinungsäußerung werden ggf. mit Verstümmelung und/oder dem Tod bestraft. Von Gleichwert aller Menschen, von unverhandelbaren Rechten, von Freiheit keine Spur!
Die Auslegung dieses Irrsinns obliegt irgendwelchen Muftis, die nicht durch andere Instanzen kontrolliert werden, so daß Willkür, Korruption und Nepotismus Tür und Tor offen stehen, wodurch Gerechtigkeit in diesem verdammten Procedere absolut keine Rolle spielt. Das ganze firmiert dann als islamische "Rechtswissenschaft" (jaja, ich weiß, ich weiß....) unter dem Namen "Fiqh". Jetzt weiß ich auch, woher der Ausruck "gefiqht sein" kommt, denn genau das dürfte man sein und ist Libyen jetzt, da es der "Gnade" dieses religiös durchtränkten und daher unmenschlichen und bösartigen Systems ausgesetzt ist.

Aber der traurig Ironie-Overload geht noch weiter: ausgerechnet unser Außenminister ließ verlauten: 
"Angst und Unterdrückung sind der Hoffnung auf Frieden und Freiheit gewichen."
Kleiner Tip, Guido: schlag mal in der Scharia nach, was da so für Homos vorgesehen ist (danach solltest Du, falls Du mal in Libyen Badeurlaub oder Flitterwochen machst und Deinen Parter mitnimmst, ziemlich vorsichtig sein).

P.S.:  Info für Reiselustige: auch auf den Malediven gilt die Scharia! Eigentlich wollte ich da mal Urlaub machen. Jetzt wohl nicht mehr...

Donnerstag, Oktober 06, 2011

...does not always keep the reaper away

Steve Jobs hat also den Apfel Löffel weggelegt.
Tod durch Krebs mit Mitte 50... Schöner Mist.
Nun hat er wohl keine Gelegenheit mehr, die Bazillion Dollares, die ihm die Heerscharen von Yuppies, Möchtegerns, Trendsklaven und sonstigen Crapple-Opfern fleissig überwiesen haben, auszugeben, was mir für ihn und seine Hinterbliebenen aufrichtig leid tut.
Was mir nicht leid tut, ist, daß er auch keine Gelegenheit mehr hat, sich neue, teure, "trendige", teure, nervige und teure "Must-Haves" für die coolen Kids und Trendsetter von Heute auszudenken und mir damit furchtbar auf den Sack zu gehen.

Also, farewell Steve und möge Dein Konzern mit Dir sterben!

_______
Nachtrag: Naja, er scheint auch ein Arschloch gewesen zu sein...

Mittwoch, Juli 06, 2011

Wir brauchen ein neues Wort


Denn gegen das, was ich für die DB übrig habe, ist eiskalter, gnadenloser Hass gerade mal ein Augenbrauenhochziehen!!!
Es ist so un-beschissen-glaublich, was mit diesem komplett nutzlosen, ineffizienten, inkompetenten Dreckskonzern abgeht. Die stellen sich, im Jahre 2011!!, immer noch als modernes Verkehrsunternehmen hin?! Und ich dachte, seit Arschhut Mehdorn seinen vergoldeten und Rubinen bestückten Hut genommen hat, könne es nur besser werden.
Au fucking contraire!!!

Gestern: ich wollte zum Sport fahren. Mit der Bahn. Ja, ja, ich weiß, selber schuld! Auf der Hinfahrt am Startbahnhof empfing mich bereits die Infotafel mit „Dein Zug kommt 5 min später“. Normalerweise wird damit eine Ereigniskette (wie letzte Woche) in Gang gesetzt, die so geht:
-         2 min vor Abfahrt: Ankündigung von 5 min Verspätung
-         5 min nach Abfahrt: Zug bleibt aus; Anzeige: 5 min Verspätung
-         10 min nach Abfahrt: Zug bleibt aus; Anzeige: 5 min Verspätung
-         15 min nach Abfahrt: Zug bleibt aus; Anzeige: 10 min Verspätung; Corn schreit wütend in sein Mobiltelephon
-         20 min nach Abfahrt: Zug bleibt aus; Anzeige: 10 min Verspätung; Corn rennt mit geballten Fäusten auf und ab und hofft, daß ihm kein Bahn-Fraggle begegnet, weil er nicht ins Gefängnis will
-         25 min nach Abfahrt, Anzeige: 10 min Verspätung; Zug kommt; Corn steht kurz vor Aortenruptur und erwartet, daß ihm jeden Moment kochendes Blut aus den Ohren schießt
-         Gesamtverspätung am Zielort: 30 verdammte Minuten.

Angesichts der neuerlich angekündigten Verspätung von 5 min schwante mir also schon das schlimmste, doch, oh Wunder, was passierte: der Zug kam. Und zwar nur mit 3 min Verspätung und hier haben wir die umgekehrte Psychologie: inzwischen freut man sich, wenn ein Zug nur 3 min Verspätung hat. Ich wunderte mich über mich selber, daß ich gar nicht mehr wütend sein konnte, sondern erbaut war, daß ich nur 3 (gut, am Ende waren es doch 6) Minuten zu spät sein würde.

Doch dann kam die Rückfahrt. Ankunft am Bahnhof um 21.17 Uhr. Planmäßige Abfahrtszeit 21.22 Uhr. Begrüßung durch die nagelneu angebrachte Laufband-Anzeige: „Dein Zug hat 25 Minuten Verspätung“ – keine Angabe von Gründen, keine Entschuldigung. Corn stellt fest, daß es ein ruhiger, milder, trockener Sommerspätabend ohne den geringsten Grund für eine Verspätung ist und fängt an zu fluchen und zu zetern. Zwei DB-Billo-Hilfssheriffs („DB Sicherheit“) schlendern über den Bahnhof und müßten den Hass, der ihnen entgegenschlägt, körperlich fühlen können.
Nach zwei längeren Telefonaten und dem Ansehen des Anfangs einer Folge von „The Defenders“ schaue ich auf die Uhr: 21.50 Uhr. Drei Minuten nach der angekündigten Zugankunft. Der nächste Zug sollte bereits um 21.52 Uhr fahren. Ein Blick zur Anzeige: „Dein Zug hat 25 Minuten Verspätung und der Zug um 21.52 Uhr fällt aus“. Dann ging es folgendermaßen weiter:
-         22 Uhr; kein Zug; Anzeige: „Dein Zug hat 25 Minuten Verspätung und der Zug um 21.52 Uhr fällt aus“; mit Corns Blutdruck könnte man ein Militärschlauchboot aufblasen
-         22.10 Uhr, kein Zug; Anzeige: „Zug um 21.52 Uhr fällt aus“ – Corn hatte sich zwei Minuten mit dem ungläubigen Betrachten eines unflätig fetten Kindes abgelenkt und stellt nun entsetzt fest, daß vom „alten“ Zug von 21.22 Uhr keine Rede mehr war
-         22.15 Uhr, kein Zug, Anzeige: „Zug um 22.22 Uhr fällt aus“ – Corn vermutet, daß jeden Moment seine Augen aus dem Kopf gesprengt werden und weiß nun, daß er, während er dort gezwungen ist, die Nacht zu verbringen, auf dem S-Bahnhof in Worringen sterben wird, nicht ohne jedoch den Bahnhof komplett zu zerstören und, falls die DB-Hilfssheriffs noch mal auftauchen, diese zu zwingen, ein Omelett von ihren eigenen ….
-         22.18 Uhr, kein Zug; Corns Rettung: er erreicht telefonisch einen Freund, der in der Nähe wohnt und die große Liebenswürdigkeit besitzt, ihn aus dem Krisengebiet zu retten und heimzufahren;

Und zu dem allen: keine Erklärung, keine Entschuldigung, keine Hilfe, kein Ersatz, keine Entschädigung. Einfach nur das übliche: Fuck you!
Man muß sich einfach immer wieder klar machen, daß man eigentlich (reichlich) zahlender Kunde eines international operierenden Konzerns mit „Spitzenmanagern“ ist und nicht ein dämlicher, lästiger Bittsteller mit Lepra und einem zerknautschten McDonalds-Becher, der sich über 5 Cent freut. Ich weiß nicht, wie gestern noch die Mutter mit ihrem Trumm von Kind heimgekommen ist, sie sah nicht so aus, als könne sie mal eben ein Taxi zahlen.

Wieso passiert das immer und immer wieder? Und wieso muß man sich sowas gefallen lassen? Wie kann sich ein angeblich modernes Industrieland im Jahr 2011 einen derart maroden, katastrophal schlechten halbstaatlichen Verkehrskonzern, der die Nöte und Bedürfnisse der auf ihn angewiesenen arrogant und völlig ignoriert, überhaupt leisten? Und wie kann auch nur ein Politiker, der nur einen Funken Selbstachtung besitzt (ok…ich sehe das Problem….) es wagen, die Produkte ausgerechnet dieses Konzerns als Alternative zum Auto anzupreisen?!

Man sollte nur noch schwarzfahren…

Dienstag, Mai 31, 2011

Ein guter und leider notwendiger Tag


Heute ist Weltnichtrauchertag. Gut, daß es ihn gibt. Schade, daß es ihn (noch) geben muß.
Ich weise darauf hin, daß es ja auch keine Welt-Nichtmörder-, Welt-Nichtdieb-, Welt-
Nichtsexuellebelästiger-Tage gibt.

Freitag, Mai 20, 2011

Heute ist es wieder soweit...

Alle zeichnen Mohammed: 

 
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Dienstag, März 29, 2011

The irony... it burns!!!!

Nachdem die UN im November 2010 unfassbarerweise die "Tötung von Homosexuellen" aus einer Ächtung gestrichen hatte, nachdem eine Bande von Drittwelt-Barbarenstaaten sich dagegen beschwert hatte und nachdem es dafür verdientermaßen entsetzte Kritik gehagelt hatte, ist man brav zurückgerudert ins 21. Jhdt. und hat die Ächtung der Tötung von Homosexuellen wieder aufgenommen.

Ob es wohl eine bekanntermaßen dem Wohle der Menschheit dienende Organisation gibt, die fast ausschließlich durch eine fortschrittliche Einstellung zur Sexualität und eigene höchste Moral, Keuschheit und Nächstenliebe von sich Reden macht, die sich dazu äußern mochte? Jap, gibt es: in seiner unnachahmlichen irony-epic-fail-Art ließ der Vatikan dazu wissen:

But states can, and must, regulate behaviours, including various sexual behaviours. Throughout the world, there is a consensus between societies that certain kinds of sexual behaviours must be forbidden by law.
(Übersetzung: "Aber Staaten können und müssen Verhaltensweisen regulieren, darunter auch verschiedene sexuelle Verhaltensweisen. In der ganzen Welt besteht Übereinstimmung zwischen allen Gesellschaften, daß bestimmte Arten von sexuellem Verhalten durch das Gesetz verboten werden müssen")

Echt?! Ich finde ja, daß sich der Vatikan damit ein Eigentor schießt, denn am Ende verbietet einer dieser Staaten noch Pädophilie, Mißbrauch von Schutzbefohlenen und Kindern und all das gute Zeug, das sie dort so sehr lieben. Oder, noch schlimmer, Homosexualität. Dann verstoßen ca. 30% aller Priester ja nicht nur gegen Kirchenrecht (was immer das sein soll), sondern machen sich am Ende noch strafbar.
Wer mich umbringen (vor Lachen) möchte, muß nur bewerkstelligen, daß der Papst in einem Land, das Homosexualität unter Strafe stellt, hingerichtet wird, nachdem er bei einem Gangbang mit minderjährigen Strichern und Priesteraspiranten erwischt wurde.

Montag, März 14, 2011

Epic Fun!


:-D  Ich weiß gar nicht, was ich daran am besten finde:

- Die "" an Musikantenstadl
- Assimiliermy Borg (oder wie der heißt) als Atomunfall
- die perfekt quadratische Birne der Dirndlmaus links im Bild
- das vom "F....wunsch zerfurchte Gesicht" der Dirndlmaus links im Bild beim Blick auf den Borg
- daß es noch Hoffnung gibt, weil es tatsächlich Katastrophen gibt, die das Musikantenstadl ausfallen lassen!

Mittwoch, März 09, 2011

Was folgt, ist polemisch und bösartig. Aber angebracht!

Ich kann Krieg und Ungerechtigkeit nicht leiden. Aber Nina Hagen HASSE ich! Aus zahllosen Gründen.
Sie ist die Verkörperung alldessen, was ich so richtig von Herzen scheiße finde, sie ist wie ein Brennglas des Irrsinns, ein Sammeltrichter des verstrahlten Esoterismus', die Galleonsfigur der Abartigkeit und sie hat nichts, also wirklich NICHTS mit Emanzipation zu tun! Wäre ich eine Frau, würde ich sie sofort und zwar im Interesse aller Frauen bitten, sich zum Mann umoperieren zu lassen, denn dieses ...äh... "Ding" ist nicht gerade ein Aushängeschild für das ja eigentlich an Aushängeschildern nicht arme weibliche Geschlecht! Alles an ihr nervt und zwar auf so richtig unerträglich penetrante, dumm-dreiste Art, nichts an ihr ist gut, weder ihr Dachschaden, noch ihre kaputter-Clown-meets-the-Muppets-meets-schwerpubertäre-14-jährige-Aufmachung und am allerwenigsten das krächzige Geschnarre und Gekiekse, das sie die Dreistigkeit für Gesang auszugeben besitzt. Herrgottnochmal, die Frau ist bald 60!! Und Leute, die diese Kreatur als Künstlerin bezeichnen, halten wahrscheinlich auch die Didl-Maus und Granufink-Werbung für Kunst. Übertreibung als Stilmittel: von mir aus (es gibt ja Menschen, die mir das auch unterstellen würden ;-), aber Übertreibung um der Übertreibung willen (ohne Stil und erst recht ohne Mittel), vor allem in einem Ausmaß, das so augenverprügelnd und ohrenschindend over-the-top ist, ist einfach nur nervig und arm und viel, viel zu einfach - es ist banal!
Diese Frau verstört nicht, sie irritiert nicht, sie schockt nicht - sie NERVT einfach nur und widert an. Und wenn alles, was man kann, ist, die eigene Peinlichkeit entweder zu ignorieren oder bereits gar nicht mehr wahrzunehmen und grund- wie endlos abzufeiern, daß man vollständig den Kontakt zur Realität verloren hat und nurmehr eine unfreiwillig komische Freakshow gehobenen Alters darstellt, daß man ledriges und dilettantisch bepinseltes Fleisch-gewordener Dadaismus ist, das aber wenigstens auf kolossal auf die Nerven gehende Weise, dann ist das einfach nur komplett erbärmlich und verachtenswert. Wobei man eigentlich selbst den Dadaismus vor ihr in Schutz nehmen muß, denn der stand neben beschissen-schäbbigen Bildern wenigstens noch "für totalen Zweifel an allem, absoluten Individualismus und die Zerstörung von gefestigten Idealen und Normen", wohingegen dieses Monster genau das Gegenteil davon ist (sie ist eben nur beschissen-schäbbig): Keine Spur von Zweifel daran, daß ihre zusammengesponnene Druidendödelei stimmig und in sich schlüssig ist, daß sie wirklich mit E.T. geplaudert hat und was sie sich sonst alles so einbildet, dafür ist sie viel zu bescheuert und in ihrer kreischig-überdrehten Art ist sie gerade eben nicht individuell, sondern nur die Ikone von Ihresgleichen, von persönlichkeitslosen Würmchen, die ihre eigene Leere mit hysterischer und vor allem ostentativer "Verstrahltitesse" anfüllen müssen, um sich überhaupt noch selber wahrnehmen und fühlen zu können. Endlich wird dadurch die Abscheu vor ihr so groß, daß die "gefestigten Ideale und Normen" nicht nur nicht mehr der Gefahr der Zerstörung ausgesetzt, sondern gar noch stabilisiert werden, denn wenn ein Anhänger selbiger sie als Alternative (denn natürlich ist sie völlig unfähig, Kritik auszuhalten) aufzufassen genötigt wird, würde er, würde wohl selbst ich lieber die CDU stattdessen wählen.
Na? Sprechen die Stimmen wieder zu Ihnen?

Fazit: Wer angesichts dieser furchtbaren Person nicht Lust bekommt, das Recht auf körperliche Unversehrtheit ausnahmsweise bitter zu beklagen und sich dann aber zu fragen beginnt, ob für dieses Wesen Menschenrechte überhaupt gelten, ist vermutlich ein besserer Mensch, als ich es bin.

P.S.: Ja, ich habe Dich lieber als Nina Hagen. Egal, wer Du bist, aber besonders, wenn Du Du bist!
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Nachtrag  21.03.: Hier ein weiterer trauriger Beleg für die völlige Entrückung von Frl. Vollmeise. Als hätte ich es geahnt....

Mittwoch, März 02, 2011

Die Befragungsbögen beim Blutspenden müssen geändert werden!!!

Da fragen sie einen nämlich immer solche Sachen wie: Sind Sie schwul? Gehen Sie zu Prostituierten? etc. Und wenn man "ja" ankreuzt, darf man nicht mehr spenden, auch wenn man gesund und monogam ist bzw. zuverlässig "safer sex" betreibt. Natürlich ist das diskriminierend und borniert und reaktionär und angesichts der ständigen Bettelei nach mehr Blutspenden ist es zudem noch heuchlerisch und unverschämt, wenn man a priori Menschen vom Spenden ausschließt, die zu einer bestimmten Gruppe gehören (z.B. männliche Homos) und diesbezüglich ehrlich sein möchten.
Nun, man ist in den Blutspendestellen offenbar paranoid und übervorsichtig - zu Ungunsten der Gleichbehandlung. Gut, wenn ich das aber hinnehmen soll, verlange ich, daß ab sofort Christen, die das Abendmal (also diese Kekse-und-Billo-Wein-werden-zu-Leichenteilen-LARP-Sache da) zelebrieren, vom Spenden ausgeschlossen werden und eine entsprechende Frage in den Bogen aufgenommen wird.
Denn offenbar kann man von Jesusens Blut Krätze, also, genauer gesagt Hepatitis A bekommen:

Hundreds of people might have been exposed to hepatitis A while receiving communion on Christmas Day, Long Island officials said Monday.[...]
Individuals might be at risk if they received communion during the 10:30 am and noon Masses, according to a statement from the county health department.[...]
At least one member of the clergy involved in the communion process was infected with the disease, Laurain said. 

Da man den Gefährdeten sogleich Impfungen anbot, tat man zwar medizinisch und rational gesehen das richtige:
The Nassau County Department of Health is offering vaccines to those who attended two services 
Allerdings scheint man dann doch dem "göttlichen Blute" wohl nicht die allergrößten Selbstreinigungskräfte zuzutrauen. Mich würde sehr das Dilemma interessieren, in dem sich ein durchschnittlicher bigotter Amerikaner befände, wenn er sich nachweislich bei dieser unappetitlichen Prozedur, bei der man ja schließlich wie die Junkies die Nadel den angesabbelten Becher kreisen läßt, angesteckt hat:
A) Die Kirche auf eine Trillion verklagen aber dadurch gleichzeitig einräumen, daß das Zeug im Becher kein heiliges Zauberblut, sondern nur billige, virenverseuchte Plörre war
B) Am Glauben festhalten, daß man genuinen Chateau Jesus zu sich nahm, aber mit den Zähnen knirschen, daß man keinen für die eigene Dummheit verklagen kann und es den Kommunisten/Atheisten in die Schuhe schieben.

An dieser Stelle bitte ich noch um eine Erklärung der "Theologen" (selbsterklärte wie "dekorierte" - gibt eh keinen Unterschied), wie es angehen kann, daß Jesusens Blut mit HAV verseucht sein kann und was das heißt. Hatte Jesus auch HepA? Ist er vielleicht sogar daran gestorben? Haben diese HAV-Dinger denn vor gar nichts Respekt? Wurde Jesus von (schwulen) Atheisten angesteckt? Oder hat Maria die Krankheit vielleicht übertragen? Und wo hatte die sie dann her? Vom heiligen Geist? Wenn ja, hat er Maria dann also wirklich in echt gepimpert? Wenn nicht, wieso hat er neben seinen Chromosomen dann auch die HAVs mit in sie reingebeamt? Wollte er sie verarschen? Oder war er es doch nicht, Maria hatte bloß HepA vom Fremdgehen und Jesus war haploid? (Würde ja auch das "H" in "Jesus H. Christ!!!" erklären - wobei das H. natürlich auch für Hepatitis stehen könnte...). Oder ist am Ende die Geschichte von der Transsubstantiation, bei der sich angeblich durch das Wullu-Wullu vom Kinderschänder-vom-Dienst über einem Becher Diät-Rotwein aus'm Tetrapack vom Netto besagtes Gourmet-Getränk in das Blut eines untoten Zimmermanns aus'm nahen Osten verwandelt, einfach nur komplett bescheuerte Pferdescheisse?!

Deine Mutter ist ein Stück weit betroffen!

Ich möchte heute über ein betroffen machendes Phänomen berichten und mich gleichzeitig mit meiner Kollegin Frau Pusch solidarisch erklären, die sich bereits dazu äußerte: den Mutterwitz. Und nein, damit ist nicht die gemeinhin unter "Mutterwitz" verstandene, stetig vorhandene Fähigkeit, Sachverhalte schnell zu begreifen, zu beurteilen und auf solche zu reagieren, also kluge Gewitztheit, gemeint, sondern die bei männlichen Jugendlichen, die in der Fachsprache als "Bürschchen" bezeichnet werden, neuerdings sehr beliebte Verbaliniurie, die sich in schmähender, herabsetzender und/oder verleumderischer aber angeblich "witzig" gemeinter Art gegen meine und Ihre Frau Mama richtet!!

Frau Pusch berichtet:
Vor ein paar Tagen schrieb mir meine Freundin Marlis:
Ich hab heute meinen Augen nicht getraut - Feuilleton ZEIT Nr.3, 13.1.11, S.37; ein Artikel von Peter Kümmel über die Witzkultur der Jugendlichen (=Bürschlein, wie sich am Ende herausstellt). Es geht um die sog. Mutter-Witze, über deren extreme Frauenfeindlichkeit der Autor kein einziges Wort verliert.
Ich wollte mich ihrem Protest gleich anschließen und einen erbosten Leserinnenbrief an die ZEIT schreiben, fand aber hier in Boston auf die Schnelle kein Print-Exemplar, und online fand ich den Artikel (noch?) nicht. Deshalb schreibe ich heute eine Glosse über diese Mutter-Witze (von denen ich bis dahin noch nichts wußte), damit Leserinnen in Deutschland die ZEIT mit massivem Protest bewerfen.

Liebe Leserinnen! Ich hoffe, Sie sind ihrer heiligsten feministischen Pflicht inzwischen  nachgekommen und haben die ZEIT mit derartig massivem Protest beworfen, daß man ihn fast für Pflastersteine halten könnte. Schließlich ist mit diesen "Witzen" nicht zu scherzen! Es kann nicht angehen, daß die Mütter Deutschlands, die dieses Land teils mit ihren eigenen Händen wieder aufgebaut haben, durch dieser Bürschchen Sprüche gedemütigt, der sexuellen Freizügigkeit bezichtigt, für dumm verkauft oder der überreichen Fleischumkleidung geziehen werden. Das können wir nicht dulden, sehr verehrte Leserinnen und Leserinnen. Und daß diese zutiefst sexistischen, machistischen, chauvinistischen, misogynen und diskriminierenden Sprüche, die die gesamte Frauenbewegung und alle Erfolge des Feminismus ad absurdum führen und ganze Lebenswerke großer Frauen wie Alice Schwarzern zu rauchenden Trümmern reduzieren nun auch noch
rasante Verbreitung „dank“ der neuen Medien
erfahren, schlägt der Hutschnur den Boden ins Gesicht! Ich möchte Ihnen die Perfidie dieser "Witze" an ein paar Beispielen illustrieren, die bereits durch Frau Pusch Geisselung erfuhren:
1.) Deine Mutter ist wie eine Flinte, sie wird immer von hinten geladen!
2.) Deine Mutter kackt vorn Aldi, weil aufer Tür “Drücken” steht!
3.) Deine Mutter ist so fett die benutzt ne Matratze als Tampon!
Hier wird beleglos behauptet, daß 1.) die Mutter des Geschmähten sexuelle Praktiken bevorzugt, die eine Durchführung der Beiwohnung von der Gesäßseite her vorsehen. Im schlimmsten Falle wird damit auf die in der Jugendsprache "doggy style" (aus dem Englischen: "nach Art der Hunde") genannte Sexualposition bezug genommen, bei welcher die Frau wie ein Tier "von hinten" bekoitiert wird und als wäre das nicht schon erniedrigend und demütigend genug, läßt die Formulierung im allerschlimmsten Fall gar die Implikation der Verwendung der Rektalöffnung zur Ausübung des Koitus zu, was ja bekanntlich zum Abscheulichsten gehört, das denkbar ist!! Nr. 2.) bezichtigt die geschmähte Mutter der Unfähigkeit zur Abstraktion sowie eines erklecklichen Mangels an Takt und Diskretion, indem unterstellt wird, daß die Bezeichnete die an der Discountereingangstür angebrachte Information, daß diese zum Behufe der Öffnung zu "drücken" sei, als Aufforderung zum öffentlichen und durch "drücken" ermöglichten Defäkieren mißversteht, wodurch ihr zugleich die für das Unterlassen dieser Handlung notwendige sittliche Einsicht abgesprochen wird - Empörend! Nr. 3.) schließlich artet regelrecht ins Groteske aus, indem in gargantuesk-behemothischer Übertreibung behauptet wird, der Körperumfang der Beleidigten sei von derartigen Dimensionen, die eine Verwendung einer Matratze zur Aufnahme der Monatsblutung, wofür ja eine Einführung der entspr. Vorichtung in den Körper der Menstruierenden vonnöten ist, gestatteten. Implizit ist hier natürlich, daß der erhöhte Körperumfang durch schwere Adipositas verursacht wurde, zudem wird ohne Beleg anheimgestellt, daß die Bezichtigte menstruiert (was bei vielen Müttern ja gar nicht mehr der Fall ist) und Tampons verwendet (viele Frauen bevorzugen Slipeinlagen).

Sie sehen, sehr verehrte Leserinnen und Leserinnen, daß diese "Sprüche" zutiefst beleidigend, vorurteilsbehaftet und reaktionär sind und mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln bekämpft werden müssen!
Aber woher kommt diese Unsitte? Welcher unglücklichen Entwicklung haben wir diese betroffen machende Entwicklung zu "verdanken"? Frau Pusch erklärt: 
Durch die Beleidigung der Mutter des Angesprochenen soll dieser selbst getroffen werden. Anscheinend trifft die Beleidigung der Mutter des Gegners in dieser „Kultur“ noch empfindlicher als die Beleidigung des Gegners selbst. Das ist innerhalb der Machokultur keineswegs neu. 
Nein, das ist es wahrhaftig nicht. Stellen Sie sich nur vor, wie zynisch, wie degeneriert ein Mensch sein muß, um fähig zu sein, statt seinen ggf. wehrhaften Gegenüber, mit dem er in einen Disput verwickelt ist, dessen ihm zumeist auch noch unbekannte Mutter zum Ziel seiner Beleidigungen zu machen!?? Es gibt keine Worte für das Maß an Abscheu, das ich empfinde - ich weiß nur: keine Frau würde jemals eine Mutter auch nur im "Scherz" beleidigen - ob sie nun selbst Mutter ist oder es noch wird...
Bleibt festzuhalten, daß die sittliche und soziale Degeneration der männlichen Adoleszenten einen neuen Tiefstpunkt erreicht hat! Was kommt als nächstes? Späße über Frauen als solche? Wird vielleicht irgendeine beliebige Haarfarbe als Grundlage für haltlose Denunziationen herangezogen?
Ich schäme mich für mein Geschlecht!

Liebe Frau Pusch! Ihre Mutter bewirft an Ihrem Geburtstag den Storch mit Steinen und außerdem
- raucht sie die Arschhaare von Kptn.Iglo
- hört sie ein Hu
- frisst sie im Park den Enten das Brot weg
- ist sie so fett, daß die Tiere im Zoo sie füttern
- fährt sie Dreirad bei Saw
- wurde sie schon öfter geknallt, als die Tür zum Arbeitsamt
und sie hatte schon mehr Senioren in der Kiste, als ein Bestattungsunternehmen.

Nur zu Ihrer Information!

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Literaturempfehlung: es gibt ein Buch zum Thema - wer's braucht ...

P.S.: Post Nr. 150! Yay!

Dienstag, März 01, 2011

Zuuuuuuuurrrücktreten!

Hey hey, wer hätte das gedacht?!? Unser ex-promovierter, "adeliger", hardrockender Pomaden-Plagiator von Skandalnudel-Verteidigungsminister hat in seinem Leib wohl doch noch ein paar ungebrauchte Rückgrat-Kopien gefunden und tritt endlich zurück.

Sehr brav und ich muß sagen, ich bin überrascht, daß er und die CDU (bis sie ihn hätten zwingen müssen) nicht wie sonst üblich damit gewartet haben, bis die Umfragewerte dem Kohlenkeller nahe und die Oppositionsparteien vom Protestgebrüll heiser sind.
Werfen wir einen Blick auf seine Leistungen:
- Kunduz-Affaire: erst fand Gutti ja, daß, obwohl Zivilisten getötet worden waren, die Aktion "militärisch angemessen" gewesen sei; später fand er das dann aber nicht mehr; zum Rumfaseln vorm Untersuchungsausschuß und wilden Feuern von Mitarbeitern hatte es aber dennoch gereicht
- auf der Berliner Sicherheitskonferenz im November 2010 fand Gutti, Wirtschaftskriege wären schon ok, solang's dem Vaterland dient und sprach, es müsse der
"Zusammenhang von regionaler Sicherheit und deutschen Wirtschaftsinteressen offen und ohne Verklemmung angesprochen werden [...] Der Bedarf der aufstrebenden Mächte an Rohstoffen steigt ständig und tritt damit mit unseren Bedürfnissen in Konkurrenz"
Warum nicht? Scheiß doch auf's Grundgesetz! Das haben eh bloß die verdammten Linken hingekrickelt, ne?
- dann hat Gutti ja höchstselbstpersönlich die Wehrpflicht abgeschafft - voll clever, daß er jetzt zurücktritt, dann ist nämlich ein anderer schuld, wenn diese Chose schön mit Schmackes in die Buchse geht!
- und daß Gutti den Kommandanten von der Gorch Fock, auf der haarsträubende Zustände herrschten, die selbst einem Piraten der Karibik das Wasser in die Augen getrieben hätten, abberufen hat, ohne sich mit diesem Zeug...na... "Reden" aufzuhalten und sich grundlos dafür abfeiert, ist ja auch hinlänglich bekannt .

Liebe Bild-Leser: es gibt keine linke Kampagne gegen den "coolen Baron", er ist weder fähig, noch nett, noch sonstwas. Ihr findet ihn nur gut, weil in der Bild und der Gala steht, daß er voll glamourös ist und weil er besser aussieht, als Roland Koch. Also laßt gutsein. Der Mann ist ein inkompetenter Betrüger, der kein Politiker und erst recht kein Minister sein sollte und jetzt kann er sich in Frieden mit einem Töpfchen Pomade auf seinen Landsitz zurückziehen, von ein paar Bauern den Zehnten einziehen und mit Krone und Hermelin "Adeliger" spielen, während in der richtigen Welt das echte Leben weitergeht (so mit Abkratzen in Afghanistan, Wissenschaftlern, die ihre Arbeiten selber schreiben und gleichgeschalteten Bild-Zombies, die abstimmen müssen, ob ein Betrüger Verteidigungsminister sein sollte).
Hinweis: in einer gerechten Welt landen Betrüger vor Gericht...
Nunja.
FAZIT:

Sonntag, Februar 27, 2011

*headdesk* *facepalm*

Was zum Teufel erlauben Elmex?!? Ich gehe nichtsahnend und in Zahnscheuerpasteerwerbsabsicht durch die gewohnten Gänge des Warenhauses und muß wessen gewahr werden? Hier:


Nein, ich habe mir das nicht ausgedacht! Ja, es wäre verdammt witzig, wenn sich das nur wer ausgedacht hätte! Ja, es beweist, daß das „Law of Poe“ sehr tragfähig ist. Im Ernst: Wie krank ist das!?? Und wie unendlich bereit ist man in der Industrie mittlerweile, jedem noch so abartigen massenkompatiblen Hirnfurz und Unterpony-Triller in unreflektierter Weise aufzuwarten?
Meine Lieblingsstelle: "die Wirkung homöopathischer Arzneimittel".
Ah, großartig! Das ist wie "Heinos bestes Lied", "Englands leckerstes Gericht" oder "Deutschlands promoviertester Verteidigungsminister"!

Mal abgesehen davon, dass es unverantwortlich ist, Leuten, die bereits Opfer von unterlassener Hilfeleistung (Homöopathie) geworden sind, auch noch zu suggerieren, daß es für diesen beklagenswerten Zustand geeignete „Produkte“ gibt, die nicht mit der nicht vorhandenen Wirkung von geschütteltem Zucker/Wasser interferieren: was kommt als nächstes? Und warum gibt es noch nicht:
-          Elmex Astro: Ingredienzien wurden garantiert während einer günstigen Planetenkonstellation gemischt, so daß schädliche Einflüsse auf das Horoskop auszuschließen sind
-          Elesdemex: die Bestandteile des Produktes interferieren garantiert nicht mit zuvor eingenommenen Halluzinogenen (es wird jedoch nicht garantiert, daß die Geschäftsführung sich nicht allmorgendlich 4-5 Päppchen reinzieht)
-          Elmex Zero: enthält überhaupt keine wirksamen Inhaltsstoffe, schützt aber wenigstens auch nicht vor Karies, Krebs, Aids (im Vorstadium), Reizdarm, nekrotisierender Fasziitis, thrombotisch-thrombozytopenischer Purpura und offenen Füßen
-          Elmex Nazi: das Produkt wurde garantiert nicht von Ausländern, Behinderten, Zigeunern oder Menschen mit jüdischen Vorfahren hergestellt, ist braun und schmeckt scheiße

Wehe, Elmex, wenn Du den Guttenberg machst und ich nächste Woche tatsächlich eines dieser Produkte im Regal finde und Du mir keine Tantiemen überwiesen hast!!

Da ich nun davon ausgehen muß, daß man im Hause Elmex entweder geisteskrank oder auf eine jeden Anstand und Rückgrat vermissen lassende Weise geld- und profitgeil ist, werde ich ab sofort nie wieder Produkte dieser Bande erwerben, denn ich mag die Vorstellung, daß mein Zahnpastahersteller sowohl ungaga, als auch wenigstens ein bißchen an meiner Zahngesundheit und nicht ausschließlich an Freund Mammon interessiert ist. Ich weiß, ich bin ein Romantiker!

Fazit: wer das kauft, ist zu dumm, um zu wissen, wie dumm er ist!!